Der Tausendfüßler Raphael

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Der Tausendfüßler Raphael

Gutenachtgeschichten/Bibelgeschichten - Mit Sara und Joschua durch die Bibel

Inhalt

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Josefs Brüder werden hart geängstigt


Und Joseph befahl seinem Haushalter und sprach: Fülle den Männern ihre Säcke mit Speise, soviel sie führen können, lege jeglichem sein Geld oben in seinen Sack;...

1. Mose 44 (Luther 1912)


1. Mose 44

Josefs Brüder werden hart geängstigt


Die ganze Familie war gestern Nachmittag bei Bekannten zu Besuch gewesen. Joschua wollte unbedingt sein Lieblingskuscheltier, den Plüschhasen "Hoppi", mitnehmen. Man einigte sich dann darauf, dass Hoppi aber im Auto bleiben müsste.
Als die Familie schließlich wieder auf der Heimfahrt war, wurde es langsam dunkel. Joschua war so müde, dass er schließlich im Auto einschlief. Als man zu Hause ankam, nahm Papa Joschua vorsichtig aus dem Kindersitz und Mama brachten ihn gleich ins Bett.

Am nächsten Morgen fährt Papa wieder, wie üblich, früh zur Arbeit. Als er auf dem Firmenparkplatz ankommt und aussteigt, wird es langsam hell. Da bemerkt Papa etwas Helles auf dem Rücksitz: "Hoppi", Joschua Plüschhasen! "Hupps, den habe ich ja gestern Abend ganz vergessen!" sagt sich Papa, muss aber jetzt zur Arbeit gehen.

Nun ist es abends und Papa kommt mit "Hoppi" auf dem Arm zur Wohnungstür herein. Da kommt ihm schon Joschua begeistert entgegengelaufen und ruft "Hoppi, Hoppi" vor Freude. Wie Papa nun von Mama erfährt, hatten sie sich schon gedacht, dass der Plüschhase am Vortag im Auto vergessen worden war.
Als kurz danach alle zusammen beim Abendbrot sitzen, erzählt Papa: "Na, Joschua, Hoppi hat ja erst gestern eine Reise unternommen und dann heute noch mal, ohne dass ich es bemerkt habe! Ihm ging es ja ganz ähnlich wie dem silbernen Becher von Josef im Weizensack vom Benjamin." Dann fragt Papa: "Kennt ihr denn schon die Geschichte?" Die Kinder schütteln den Kopf und Papa erzählt nun:


"Die Brüder von Josef waren wegen der Hungersnot nach Ägypten gezogen, um Getreide zu kaufen. Dabei mussten sie ihren Bruder Benjamin mitnehmen, weil der Regent von Ägypten es so gefordert hatte. Nur schweren Herzens hatte es sein Vater zugelassen, weil er ihn sehr liebte. Noch immer hatten die Brüder nicht bemerkt, dass der Regent ihr Bruder Josef war. Als sie das Getreide gekauft hatten, zogen sie daher wieder nach Hause. Doch Josef, den sie damals als Sklaven verkauft hatten, wollte sie nun prüfen, ob sie immer noch so böse waren oder sich mittlerweile gebessert hatten. Darum ließ er heimlich seinen silbernen Becher in den Weizensack von Benjamin legen und sie dann heimwärts ziehen. Kurz darauf schickte er aber seinen Knecht hinterher. Dieser sollte sie des Diebstahls beschuldigen und nach dem silbernen Becher suchen.
Als der Knecht die Brüder eingeholt hatte und sie darauf ansprach, wehrten diese die Anschuldigung ab und gaben sogar an, dass sie bereit wären, Sklaven zu werden, wenn dieser Becher bei ihnen gefunden würde. Als der Becher dann tatsächlich bei Benjamin gefunden wurde, waren sie sehr bestürzt und zogen bedrückt zurück zu Josef.
Josef gab nun vor, Benjamin als Sklaven behalten zu wollen. Da trat Juda vor, der seinem Vater Jakob versprochen hatte, auf seinen Bruder Benjamin aufzupassen. Er wollte anstelle von Benjamin die Schuld tragen. Er erzählte sogar davon, dass Benjamin einen Bruder von derselben Mutter hätte, der aber nicht mehr bei ihnen wäre. Deshalb würde ihr Vater Jakob auch so an Benjamin hängen. Juda flehte sogar den Regenten an, ihn anstelle von Benjamin als Sklaven zu nehmen und Benjamin nach Hause zu seinem Vater ziehen zu lassen.

So, nun kennt ihr die Geschichte mit dem silbernen Becher im Weizensack, den Benjamin, ohne es zu wissen, mitnahm. Ich hatte euch ja schon mal ausführlicher von Juda erzählt, der damals die böse Idee hatte, Josef zu verkaufen. Jetzt wollte er sogar anstelle seines anderen Bruders Benjamin Sklave werden, um ihm zu helfen. Seht ihr, wie wunderbar sich sein Herz gebessert hatte? Er hatte gelernt, dass kein Segen darauf liegt, wenn man anderen Menschen Böses antut!"




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Autor und Copyright © by Rainer Jetzschmann
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