Der Tausendfüßler Raphael

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mit dem Tausendfüßer Raphael

Der Tausendfüßler Raphael

christliche Kindergeschichten

Inhalt

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Bei Oma


Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an seine Gestalt noch seine große Person; ich habe ihn verworfen. Denn es geht nicht, wie ein Mensch sieht: ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.

1. Samuel 16,7b (Luther 1912)

Denn das ganze Gesetz ist in "einem" Wort erfüllt, in dem (3.Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«

Gal. 5,14

Ein kleines Mädchen erzählt:
Vor einigen Wochen haben Willi und ich unsere Oma besucht. Dort ist es viel schöner wie zu Hause, weil meine Omi immer Zeit für uns hat. Dann machen wir lauter lustige Sachen. Einmal sind wir in den Wald gegangen. Wir hatten alle unsere Taschen voller Fantasie. Und dann ging´s los. Es war ein richtiges Abenteuer wenn wir uns vorstellten, dass z.B. ein großer Baum ein Riese wäre und schattige Felsen der Form nach Gurkensaurier. Riesige Spinnen wollten uns angreifen, aber ein Dino hat sie geschnappt. Dann lugte ein Wildschwein hinter einem Baum hervor. Willi sagte, es sei ein ganz nettes Schwein, weil es ihn so freundlich anlachte. Dann hörten wir, wie ein Riese fürchterlich schnarchte. Jedes mal beim Ausatmen kam ein Sturm auf und wir fürchteten uns sehr. Da nahm Oma uns in den Arm und tröstete uns: "Aber Kinder, was seid ihr für Angsthasen. All die Wesen existieren doch nur in eurer Einbildung!" Oma sagt, es ist oft im Leben so. Manchmal sehen wir die Dinge gar nicht so, wie sie wirklich sind. Wir fürchten uns oder machen uns über andere Menschen lustig, nur weil sie anders sind wie wir. Bevor wir andere verspotten, sollten wir lieber genau hinsehen. Vielleicht verbirgt sich hinter einer "bösen" buckligen, alten Frau eine traurige einsame Oma. Anstatt sie auszulachen, wäre es viel besser, sie mal zu besuchen. Oder da ist ein Junge, der immer unfreundlich ist. Vielleicht ist er nur traurig, dass er keine Freunde hat. Wenn ich ihn zum Spielen einlade, hat er keinen Grund mehr, böse mit mir zu sein.
Es ist leicht, mit Menschen befreundet zu sein, die lieb und hübsch sind. Viel schwerer ist es, zu denen nett zu sein, die wir nicht mögen. Der Herr Jesus möchte gerne, dass wir so handeln. Er hat uns vorgemacht, dass es geht. Er hat alle Menschen lieb und möchte, dass sie zu ihm in den Himmel kommen. Kuck mal in der Bibel nach. Da steht drin, wie man zu Jesus kommen kann. Oma betet immer dafür, dass wir den Herrn Jesus lieb gewinnen. Sie möchte gerne, dass ihre ganzen Kinder und Enkelkinder Gotteskinder werden.

Autor: Sabine Brauer




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Autor und Copyright © by Sabine Brauer


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