Der Tausendfüßler Raphael

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Der Tausendfüßler Raphael

christliche Kindergedichte

Inhalt

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Jona und der große Fisch


Aber der HERR verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte.

Jona 2,1 (Luther 1912)


Jona und der große Fisch


1. Seht die Großstadt Ninive,
diese liegt seit eh und je
weit im Lande, fern vom Meer,
viele Berge ringsumher.

2. Menschen hunderttausend sind,
Frau'n und Kinder, Schaf und Rind;
leben nur noch vor sich hin,
keiner hat mehr Gott im Sinn.

3. Jona, mach dich auf und geh.
in die Großstadt Ninive.
Weil dort niemand nach mir fragt,
hab ich Unheil ihr gesagt.

Ninive ist eine sehr große Stadt
mit vieltausend Menschen und Vieh.
Sie schlafen, sie essen und trinken sich satt,
nach Gott aber fragen sie nie.

Für den, der nicht will
und der nach Gott nicht fragt,
kommt bald schon
ein großer Unglückstag.

4 Jona denkt, ich laufe fort
schnell an einen fernen Ort,
fahr zu Schiff weit in die See.
Ich will nicht nach Ninive!

5. Jona steigt hinein ins Schiff,
legt sich hin und schläft sehr tief.
Gott hab ich nun abgehängt,
weil das Schiff nach Westen lenkt.

Nach Ninive, in diese sehr große Stadt
mit all ihren Menschen und Vieh,
soll Jona. Er will nicht; stattdessen er sagt:
Wo Gott will, dahin geh ich nie!

Für den, der nicht will
und der nach Gott nicht fragt,
kommt bald schon ein großer Unglückstag.

6. Gott schickt Wellen, Sturm und Wind,
stärker als sonst Winde sind.
Steuern lässt das Schiff sich nicht,
weil es fast in Stücke bricht.

7. Alle schreien weh und ach,
doch der Sturm lässt nicht mehr nach.
Jona sieht in seiner Not:
fliehen kann man nicht vor Gott.

8. Leben wollt ich nicht mit Gott.
Nun gibt's für mich nur den Tod.
Leute werft mich raus ins Meer,
retten kann mich keiner mehr.

9. Werfen ihn ins Meer hinein.
Wind und Wogen schlafen ein.
Jona aber sieht mit Graus:
alles ist jetzt für mich aus.

Nach Ninive, in diese sehr große Stadt
mit all ihren Menschen und Vieh,
soll Jona. Er will nicht; stattdessen er sagt:
Wo Gott will, dahin geh ich nie!

Für den, der nicht will
und der nach Gott nicht fragt,
kommt bald schon
ein großer Unglückstag.

10. Jona stirbt noch nicht im Meer.
Einen Fisch schickt Gott ihm her,
welcher Jona heil verschlingt,
der vor Freude beinah' singt.

11. Großer Gott, sagt Jona laut,
wenn dein Fisch mich nicht verdaut,
hast du meinen Ruf gehört
und hast mich zu dir bekehrt.

12. Als ich schon im Meer versank,
in der Tiefe schon ertrank,
hörtest du doch meinen Schrei,
machtest mich von Ängsten frei.

13. Neues Leben gabst du mir.
All mein Wollen hängt an dir,
dir gehör' ich ganz allein:
Lass mich dir gehorsam sein.

14. Gott spricht zu dem Fisch im Meer,
und der gibt den Jona her,
spuckt ans Land ihn, in die Höh:
Jona geht nach Ninive!

Nach Ninive, in diese sehr große Stadt
mit all ihren Menschen und Vieh,
soll Jona. Nun geht er, wie Gott es ihm sagt.
Wie Gott will, so rufe ich sie.

Für den, der jetzt hört
und tut, was Gott ihm sagt,
Gibt's Leben
und Frieden jeden Tag.

15. Weil ihr nicht nach Gott gefragt,
hat er Unheil euch gesagt.
Vierzig Tage, sagt der Herr,
dann ist eure Stadt nicht mehr.

16. Alle Leute gehen hin,
alle Leute hören ihn,
beten und bekehren sich.
Gott erlässt das Strafgericht.

17. Vierzig Tage, Jona denkt,
dann ist diese Stadt versenkt.
Ich sitz hier im Schatten gut,
habe Schutz vor Sonnenglut.

18. Vierzig Tage. - - Ninive
steht noch da wie eh und je.
Jona aber freut sich nicht,
weil auch noch der Baum zerbricht.

19. Wär' ich doch jetzt tief im Meer,
leben will ich gar nicht mehr;
endlich hab' ich jetzt genug!
Alles war doch nur Betrug!

20. Gott hört Jona schrecklich schrein.
Jona, willst du dich nicht freun?
Klagst du über einen Baum?
Willst du auf die Stadt nicht schaun?

21. Sieh die Menschen weit und breit,
wie man dort um Rettung schreit.
Leben geb' ich, nicht den Tod.
Leben gibt es nur bei Gott!

Zu uns in die Welt, sei es Dorf oder Stadt,
in all unsre Sorgen und Müh',
kommt Jona und redet, wie Gott es ihm sagt.
Vergesst seine Botschaft nur nie:

Für den, der jetzt hört
und tut, was Gott ihm sagt,
gibt's Leben
und Frieden jeden Tag.



Tipp für Mitarbeiter im Kindergottesdienst:
Die Kinder könnten zu jedem Vers ein eigenständiges Bild zeichnen, das im Hauptgottesdienst dann später im Großformat zu sehen ist (z.B. Beamer), und dazu die Geschichte vortragen. (Für das Malen sollte es zwecks Kenntlichmachung von Jona eine Bedingung geben wie z.B., daß Jona immer am Igel-Haarschnitt und Ringelpullover erkennbar sein muss.)






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Autor und Copyright © by Heinrich de Wilde, 1982


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